Als Bargebot bezeichnet man das im
Versteigerungstermin abgegebene Gebot. Es muss, um Gültigkeit zu haben, höher sein als das vom Gericht im
Bekanntmachungsteil verkündete
geringste Gebot.
Hinzu kommen jedoch noch etwaige
bestehend bleibende Rechte und Grundstücksbelastungen. Die Kosten hierfür müssen später vom Ersteigerer getilgt werden.
Darum sollte man diese Kostenpunkte, welche ebenfalls im Bekanntmachungsteil verlesen werden, in Gedanken von Anfang an zum Bargebot hinzurechnen. Das Gericht verzinst das Bargebot vom
Zuschlagsbeschluss bis zum Tag der Bezahlung mit 4 %.